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Die richtige Piercing PflegePiercing Pflege - Die wichtigste Voraussetzung für Freude an Piercings

Piercing ist mit die älteste Form der Körpermodifikation und des Körperschmucks. Schon in prähistorischen und antiken Gesellschaften wurden Ringe, Scheiben und Stäbe aus Metall, Stein, Holz, Perlmutt oder Knochenmaterial in der Haut getragen. Diese frühen "Piercings" waren Zeichen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe oder Schicht und zeigten den gesellschaftlichen Status ihrer Träger an. Piercing Pflege spielte mit Sicherheit auch damals schon eine Rolle.

In der Neuzeit war diese Form des Körperschmucks in Europa bis auf wenige Ausnahmen weitgehend in Vergessenheit geraten. Durch die Eroberung fremder Weltgegenden durch königliche Flotten wurden die Europäer beim Zusammentreffen mit Ureinwohnern mit dieser Schmuckform konfrontiert. Für europäische Augen boten sich wundersame Bilder von exotisch geschmückten Menschen. Solche "Exoten" schafften die Kolonialherren im 18. und 19. Jahrhundert nach Europa. Sie wurden an Höfen vorgeführt und später in den sogenannten Völkerschauen ausgestellt.

Ironie des Schicksals ist, dass die Initialzündung des modernen Piercings unserer Tage wieder von den indigenen Stammesgesellschaften kam. In den 1970er und 1980er Jahren ließen sich zuerst Hippies, Rocker, Punker und Gruppen mit fetischistischer Ausrichtung von Ureinwohnern aus Afrika, Asien und Amerika zum Piercing inspirieren. Inzwischen ist das Piercing bei der jüngeren Generation in der Mitte der Gesellschaft angekommen und gehört zum Alltagsbild fast jeder Stadt. Die Piercing Pflege unterliegt heute allgemeinen Standards. Aber auch in früheren Zeiten und in fernen Weltgegenden verstand und versteht man mit Hilfe natürlicher Mittel Piercing Pflege zu betreiben.

Piercing-Pflege ist ein Muss für alle, die lange Freude an ihrem Piercing haben wollen

Vielleicht hast Du bereits ein oder mehrerer Piercings. Dann musst Du Dich mit Piercing-Pflege auch schon auseinandergesetzt haben. Wenn Du Dich erst mit dem Gedanken trägst, Dir ein Piercing stechen zu lassen, solltest Du einiges Grundsätzliches wissen. Wie Du mit Deinem neuen Piercing umgehen musst, ist bezüglich der Piercing Pflege erst einmal unabhängig davon, wo Du den Schmuck tragen willst. Natürlich gibt es bestimmte, besonders heikle Körperregionen, die empfindlicher und gefährdeter sind als andere. Da musst Du Dich dann sozusagen doppelt und dreifach an die Regeln der Piercing Pflege halten. Prinzipiell gilt: ein frisch gestochenes Piercing ist ein Eingriff in Deinen Körper. Eine Wunde wurde herbeigeführt.

Während Verletzungen wie Schnitte oder Abschürfungen Schorf bilden, der dann irgendwann abfällt, ist das beim Piercing anders. Die Öffnung wurde ja zu dem Zweck geschaffen, dass sie bestehen bleibt. Auch ein Piercing-Schmuck muss von Anfang an getragen werden, damit das Piercing nicht wieder zuwächst. Somit ist das Piercing offen und anfällig für Keime, Bakterien und Krankheitserreger aller Art. Vor dem Eindringen selbiger musst Du das Piercing durch die richtige Piercing Pflege schützen. Besonders in den ersten Tagen musst Du die Wunde extrem sauber halten, damit sich im Stichkanal eine schützende Hautschicht bilden kann. Dieser Vorgang heißt Erithelisierung. Aber Vorsicht: Zuviel der Pflege kann auch schaden.

Am ersten Tag solltest Du Dein neues Piercing erst einmal vollkommen in Ruhe lassen. Ab dem zweiten Tag und bis das Piercing vollständig abgeheilt ist, sind folgende Regeln der Piercing-Pflege einzuhalten:

  • -berühre das Piercing so selten wie möglich, am besten nur zur Reinigung mit desinfizierten Händen

  • -gehe nicht schwimmen, bade nicht, gehe weder in die Sauna noch ins Solarium

  • -schütze das Piercing auch besonders beim Duschen oder Waschen

  • -bei Piercings im Kopfbereich ist Haare färben tabu

  • -bei Piercings im Gesicht auf Schminke verzichten und keine Seifen verwenden

  • -vermeide Stress und körperliche Belastung (auch beim Sport), schlafe viel

  • -ernähre Dich ausgewogen und gesund

  • -vermeide Nikotin und Alkohol, von Drogen ganz abgesehen

  • -trinke viel Wasser oder Kräutertees

  • -Körperkontakte und Austausch von Körperflüssigkeiten sind zu vermeiden

  • -Schütze das Piercing vor Reibung oder Druck, auch nachts beim Schlafen

  • -kühle das Piercing gegebenenfalls

  • -nimm vor allen in den ersten Tagen keine blutverdünnenden Medikamente (z. B. Aspirin) ein

  • -halte bei anderer Medikamenteneinnahme Rücksprache mit Deinem Arzt

  • -belasse den Piercing-Schmuck am besten rund um die Uhr im Stichkanal

Du siehst, Piercing-Pflege bedeutet, allerhand zu berücksichtigen.

Was ist zu tun, wenn das Piercing Probleme bereitet?

Probleme und Komplikationen können trotz sachgemäßer Piercing Pflege auftreten. Einige Reaktionen sind bei einem frischen Piercing erst einmal normal. Auf jeden Fall schwillt die gepiercte Stelle an. Auch die beste Piercing Pflege verhindert nicht, dass Wundflüssigkeit austritt. Eiter darf es aber nicht sein. Das alles ist völlig normal. Auch ein leichtes Jucken des Piercings ist nicht auf mangelnde Piercing Pflege zurückzuführen. Leichter Schmerz oder ein Brennen sind nichts Außergewöhnliches. Es kann auch zu leichten Nachblutungen kommen. Bestimmte Bewegungen sind Dir, je nach Art des Piercings, vielleicht unangenehm. Meist ist der Heilungsprozess ein Auf und Ab. Mal denkst Du, alles ist ausgestanden, und dann verspürst Du plötzlich doch wieder unangenehme Reaktionen. Auch das liegt im Bereich des Normalen und ist unabhängig von der Piercing Pflege

Bedenklicher hingegen ist es, wenn:

  • -das Brennen überhand nimmt und sich Ausschlag bildet

  • -das Piercing nicht heilt, sondern eitert und übermäßig nässt

  • -die Entzündung eher zu- statt abnimmt

Doch auch das ist kein Grund zur Panik. Suche am besten das Piercing-Studio Deines Vertrauens auf und bespreche die weitere Piercing Pflege. Vielleicht nützt es schon, das Reinigungsmittel für die Piercing Pflege zu wechseln, weil Du darauf allergisch reagiert hast. Wenn es dann allerdings nicht besser werden will, lässt sich das Aufsuchen eines Arztes nicht mehr vermeiden. Doch keine Angst. Das kommt sehr selten vor und mit der richtigen Piercing Pflege ist das Risiko gering.

Materialien ist für ein frisches Intim-Piercing völlig ungeeignet.

Besondere Piercings haben auch bei der Piercing-Pflege ihre Eigenheiten.

Besonderen Knorpel-Piercings (Augenbrauen-Piercing, bestimmte Ohr-Piercings wie Helix-Piercing, manche Nasen-Piercings oder Bauchnabelpiercings) brauchen eine besondere Piercing-Pflege. Hier ist Vorsicht bei Cremes, Puder, Make up oder Haarfarbe angesagt. Am besten ist ein anfänglicher Verzicht. Für manche dieser Piercings eignet sich die Methode des Dermal Punch. Ein Stück Knorpel wird dabei herausgestanzt. Diese Methode verkürzt die Heilungszeit enorm.

Piercings im Mundbereich (Zungen-Piercing, Lippen-Piercing und ähnliches) stellen besondere Anforderungen an die Piercing-Pflege. Nach jedem Essen muss der Mund gespült werden. Speisen und Getränke dürfen nicht scharf oder extrem heiß oder kalt sein. Auf Rauchen ist in der ersten Zeit wirklich strikt zu verzichten. Der Austausch von Körperflüssigkeiten verbietet sich während der Heilungszeit. Bei diesen Piercing solltest Du besonders viel trinken, am besten Wasser.

Auch bei Intim-Piercings gelten strenge Piercing Pflege-Regeln. Sexuelle Aktivitäten sind in der Heilungszeit streng zu vermeiden. Auch sollte in den Anfängen keine enge Kleidung getragen werden. Die Unterwäsche muss atmungsaktiv und am besten aus Baumwolle sein. Kleidung aus synthetische Materialien ist für ein frisches Intim-Piercing völlig ungeeignet.

Wenn Du Dich an die Regeln der Piercing-Pflege hältst, wird Dein Piercing gut abheilen und Du wirst mit vielfältigen und individuellen Schmuckstücken lange Deine Freude daran haben. Der Piercing-Shop bietet Dir dafür allerhand Anregung und Inspiration. Piercing Pflege gehört einfach zum Piercing dazu. Und Piercing Pflege bleibt auch bei einem abgeheilten Piercing ein Muss. Doch das nimmst Du sicher gern in Kauf. Trau Dich!

Piercingschmuck