Modeschmuck Infos zum Trend

Modeschmuck im Wandel der Zeiten: von Mainstream bis Avantgarde

Der Mensch schmückt sich, seit er existiert. Schon in prähistorischen Gesellschaften wurden Knochen, Hörner, Zähne, Vogelfedern oder Fischgräten zu schmückendem Beiwerk verarbeitet. In gewissem Sinne war auch das schon Modeschmuck. Bestimmte Schmuckstücke hatten starken Symbolcharakter und wurden wie Rangabzeichen getragen. Noch heute ist das bei den sogenannten Naturvölkern in Ozeanien, Afrika, Asien und Amerika der Fall. Nur die besten Jäger dürfen sich mit einer bestimmten Zahl von Wildschweinhauern schmücken, diese Größe von Lippentellern tragen oder ein bestimmtes Tattoo stechen lassen. Dies soll nur ein Beispiel von vielen möglichen sein.

In komplexeren Gesellschaften mit einer abgegrenzten Elite wurde Schmuck zum Privileg der Reichen und Mächtigen. Wichtig war das edle Material und die meisterliche Verarbeitungskunst eines Schmuckstückes. Diese Schmuckstücke hatten ebenfalls Symbolcharakter und wenn man so will, waren sie auch Rangabzeichen. Bis heute verbinden wir mit dem Begriff Schmuck in erster Linie Gold, Brillanten, Perlen und Edelsteine. Aber natürlich hatten auch schon vor tausenden von Jahren die "einfachen" Menschen das Bedürfnis, sich zu schmücken. Also ahmten sie mit weniger wertvollem Material den Schmuck der Reichen nach oder erschufen mit Naturmaterialien eigene, volkstümliche Formen von "Modeschmuck".

Das Phänomen Modeschmuck ist also fast so alt, wie der Schmuck selbst. Per definitionem aber ist der Begriff Modeschmuck an eine serielle oder industrielle Fertigung von Schmuck aus weniger hochwertigem Material geknüpft. Doch schon bei den alten Ägyptern wurden Glasperlen eingefärbt, um Halbedelsteine vorzutäuschen. Tatsächlich wurde der Begriff Modeschmuck oder "unechter" Schmuck von Coco Chanel in den 1920er Jahren geprägt. Die Modepionierin entwarf passend zu ihren Kleidern auch erschwinglichen Schmuck. Allerdings wurde auch schon im 19. Jahrhundert Mode Schmuck in Fabriken hergestellt. Damit wurde der Schmuck im Industriezeitalter quasi demokratisiert und für jedermann in "Modeschmuck Shops" zugänglich gemacht.

Wer waren die Pioniere des Modeschmucks?

Der 1701 im elsässischen Straßburg geborene Juwelier Georges Frédéric Stras löste in den 1730er Jahren in Paris einen regelrechten Hype aus. Er entwickelte ein stark lichtbrechendes Bleiglas, das so hart war, dass es wie ein Brillant geschliffen werden konnte und einem Diamanten zum Verwechseln ähnlich sah. Fortan behängten sich die Pariser Damen und Halbweltdamen mit diesem glitzernden Modeschmuck und der weltweite Siegeszug des Strass war nicht mehr aufzuhalten. Wenn Du eine Frau bist, besitzt auch Du mit Sicherheit einen straßbesetzten Modeschmuck.

Das sogenannte Berliner Eisen war der erste in Serie gefertigte Modeschmuck, der nicht aus Edelmetall bestand. Die Feinheit der Ornamente und Formen dieser hauptsächlich zwischen 1810 und 1840 gefertigten Schmuckstücke suchten ihresgleichen. Exportiert wurde der Modeschmuck in alle großen Modemetropolen bis nach New York. Heute sind diese Schmuckstücke, die in Berlin und Gleiwitz (heute Gliwice) hergestellt wurden, gefragte Sammlerobjekte.

Modeschmuck wird zum Massenphänomen und wieder zur Avantgarde

Schon im späten 19. Jahrhundert gab es weltweite Vertriebsstrukturen für Modeschmuck. Bereits 1867 erschien in New York die erste Ausgabe des Harper's Bazaar. In den europäischen Metropolen griff man diesen Trend auf. 1892 erschien dann in Paris die erste Vogue, gefolgt von vielen Frauenmagazinen nach ähnlichem Muster. Die Topmodels der frühen Jahre waren vor allem die weiblichen Mitglieder des europäischen Hochadels. Sie waren stil- und trendprägend für die gesamte Gesellschaft. Schmuck wurde bei den obersten Zehntausend zu allen Anlässen getragen. Der Hochadel war sich damals nicht zu fein, auch Schmuck aus Onyx, Jett, Glas oder Eisen zu tragen. So war es bald auch Lieschen Müller möglich, sich mit Modeschmuck wie eine Prinzessin zu schmücken.

In den Weltausstellungen wurden die Errungenschaften der Moderne präsentiert. Die Haute Couture setzte die Trends, die von der industriellen Kleiderproduktion aufgegriffen wurden. Auch die Schmuckindustrie erlebte einen Boom. Zahlreiche Handwerker wie Glasmacher oder Gürtelhersteller sattelten auf Schmuckherstellung um. Der Mailänder Napoleone Corbella stellte schon seit 1865 sogenanntes Halbzeug - Schmuck aus Messing - als Theaterschmuck her. Nun belieferte er mit seinem Modeschmuck auch die großen europäischen Modehäuser.

Coco Chanel und Elsa Schiaparelli eröffneten im frühen 20. Jahrhundert ihre Modehäuser in Paris. Schmuckstücke waren fester Bestandteil ihrer Kreationen und zentrales Gestaltungselement. Beider Anspruch war ein künstlerischer und es ging beim Modeschmuck längst nicht mehr um die Vortäuschung edler Materialien. Der Schmuck beider Designerinnen griff die künstlerischen und ästhetischen Strömungen der Zeit auf und wurde damit selbst schon wieder zu etwas Singulärem.

Die frühen Zentren der Modeschmuck-Herstellung

Die Zentren des Modeschmucks befanden sich bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eher in der Provinz. In Deutschland war Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz ein solches Zentrum der Schmuck- und Modeschmuckproduktion. Auch im böhmischen Gablonz (heute Jablonec) war die Bijouteriewarenindustrie ansässig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Tradition der Modeschmuck-Herstellung im neugegründeten bayrischen Neugablonz wieder aufgegriffen. In den USA war Providence ein Zentrum der Modeschmuckindustrie. Heute wird Modeschmuck weltweit und besonders zahlreich in Asien hergestellt. Im Modeschmuck Shop wird diese vielfältige Ware angeboten.

Modeschmuck bedeutet heute unglaubliche Vielfalt

Der Begriff Modeschmuck scheint heute etwas überlebt zu sein. Der Modeschmuck Shop bietet alles an Schmuck an, was Du Dir nur wünschen kannst. Im Modeschmuck Shop findest Du:

  • Ohrringe aller Art

  • -Ohrstecker in verschiedenen Größen, Formen und Materialien

  • -verschiedenste Ketten

  • -Anhänger aus Edelmetallen, mit Strass oder aus modernen Kunststoffen

  • -Piercing-Schmuck für alle Arten von Piercings

  • -ausgefallenen Ohrschmuck wie Flesh Tunnel oder Plugs

  • -Ringe, Anstecker u.v.m.

Moderner Schmuck kann sicher auch historische Vorbilder imitieren. Meistens handelt es sich jedoch um neue Kreationen, mit denen Du als Träger ein Statement zum Ausdruck bringst. Es geht längst nicht mehr darum, etwas Teures lediglich billiger zu produzieren, um es so aussehen zu lassen, als ob. Im Modeschmuck Shop findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Ob Du nur ein klassisches Lobe-Piercing trägst und schöne Ohrringe oder Ohrstecker suchst, ein ausgefalleneres Piercing trägst oder einfach nur einen schönen Modeschmuck zum Verschenken suchst, hier, im Modeschmuck Shop, wirst Du in jedem Fall fündig.

Das Material-, Farben- und Formenpektrum von Modeschmuck ist heute riesig. Du findest im Modeschmuck Shop Ohrringe und Ohrstecker aus Edelstahl, Silber, Gold, Platin oder Bioplast. Schmückende Elemente gibt es selbstverständlich aus Strass, aber auch aus Diamanten und Halbedelsteine, Perlen oder Acryl. Flesh Tunnel oder Plugs gibt es auch aus Horn oder Hölzern, mit Kristallen besetzt oder aus Silikon, mit Motiven oder ohne, aus Stein oder Titan.

Ähnlich groß ist die Vielfalt bei anderen Schmuckstücken. Es kommt allein darauf an, was Dir gefällt. Informiere Dich im Modeschmuck Shop über alle Arten von Modeschmuck. Egal was Du suchst, Du wirst Deinen Schmuck hier finden und damit ganz Du selbst und einmalig sein. Der Mensch schmückt sich schließlich, seit er existiert. Da wirst Du keine Ausnahme sein.

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