Infos zum Bauchnabelpiercing

Das Bauchnabelpiercing und alles was man dazu wissen sollte!

Wenn Du überlegst Dir ein Bauchnabelpiercing stechen zu lassen, dann solltest Du Dich vorher über einige Dinge informieren. Von der Auswahl des Piercingstudios, dem Heilprozess bis zur richtigen Pflege, gibt es einiges zu beachten, um die Risiken einzuschränken. Wir verraten Dir alles was Du dazu wissen musst.

Die Geschichte des Bauchnabelpiercing.

Das Bauchnabelpiercing ist eines der meist verwendeten Piercingvariationen die überwiegend von Frauen getragen werden. Der Vorteil zu anderen Piercings ist, dass es durch Kleidung leicht verdeckt oder besonders präsentiert werden kann. In den 90er Jahren wurde das Bauchnabelpiercing populär. Das Model Christy Turlington wurde zuerst mit einem Bauchnabelpiercing in der Öffentlichkeit gesehen. In den darauf folgenden Jahren zierte es immer mehr Frauenkörper und gehört mittlerweile zu den beliebtesten Piercings überhaupt.

Voraussetzungen fürs stechen eines Bauchnabelpiercings.

Damit Du Dir ein Bauchnabelpiercing stechen lassen kannst, musst Du 18 Jahre alt sein. Solltest Du noch Minderjährig sein braucht der Piercer eine Einverständniserklärung Deiner Eltern. Ohne diese Erlaubnis darf er Dir kein Bauchnabelpiercing stechen, da es sich dabei um Körperverletzung handelt und er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müsste.

Wo lasse ich mir das Bauchnabelpiercing stechen?

Du möchtest Dir ein Bauchnabelpiercing stechen lassen weißt aber nicht wo? Es gibt die Möglichkeit entweder es bei einem Arzt machen zu lassen oder in ein Piercing-Studio zu gehen. Bei einem Arzt besteht die Möglichkeit die Stelle um den Bauchnabel betäuben zu lassen. Er ist befugt diese zu verabreichen. Oft haben Ärzte aber wenig Erfahrung daher empfehlen wir Dir zu einem Piercer Deiner Wahl zu gehen. Auf gar keinen Fall sollte man sich ein Bauchnabelpiercing irgendwo auf der Straße oder in einem Ladengeschäft stechen lassen da die Hygienischen Voraussetzungen nicht eingehalten werden können. Das kann dazu führen, dass sich die gepiercte Stelle entzünden könnte.

Um das richtige Piercingstudio zu finden sind einige Dinge zu beachten. Am besten Du schaust Dir erst einmal mehrere Piercingstudios an und lässt Dich ausführlich vor Ort beraten. Einen guten Piercer erkennst Du daran, dass er sich Zeit für Dich nimmt und Dich über Schmerzen Risiken und Pflege ausführlich aufklärt. Zudem sollte ein Hygienisch einwandfreier Raum zur Verfügung stehen und steril gearbeitet werden. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden und Du ein gutes Gefühl hast, kannst Du Dir einen Termin für die Durchführung des Bauchnabelpiercings geben lassen. Oder vielleicht kennst Du ja jemanden der schon gute Erfahrungen mit einem Piercer gemacht hat und Dir eine Empfehlung geben kann.

Das Stechen des Bauchnabelpiercings

Das Stechen des Bauchnabelpiercings ist nicht ganz so einfach. Der Vorgang sollte auf jeden Fall im Liegen durchgeführt werden. Zum einen ist die Haut dabei entspannter und zum anderem besteht nicht die Gefahr von Kreislaufproblemen bei der Durchführung. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Stelle vorher gründlich desinfiziert wird und steriles Piercingwerkzeug verwendet wird.

Die meisten Bauchnabelpiercings werden in die Hautfalte am oberen Rand des Bauchnabels gestochen. Zu Beginn werden die Ein und Ausstichstellen markiert. Daraufhin werden die Stellen mit einer Piercingklemme fixiert und erst dann wird das Loch gestochen. Nach dem Stechen wird die Stahlkanüle entfernt und der Bauchnabelpiercing Stecker wird gleichzeitig eingesetzt.

Welche Schmerzen können beim Bauchnabel Piercing auftreten?

Viele von Euch fragen sich bevor Sie sich ein Bauchnabel Piercing machen lassen, wie groß die Schmerzen sein werden. Vor dieser Angst, ist es verständlich das viele vor der Durchführung zögern. Normalerweise bereitet das Durchstechen beim piercen des Bauchnabels wenig bis keine Schmerzen und man verspürt nur einen unangenehmen Stich. Da allerdings jeder Mensch ein anderes Schmerzempfinden hat, sind die auftretenden Schmerzen bei jedem unterschiedlich. Wenn Ihr generell sehr schmerzempfindlich seid und auch bei kleinen Verletzungen oder schon beim setzen einer Spritze große Schmerzen verspürt, dann werden diese wahrscheinlich auch beim stechen des Bauchnabelpiercings in hoher Intensität auftreten. Seid Ihr eher Schmerzunempfindlich, dürfte ein Bauchnabelpiercing für Euch kein Problem darstellen.

Wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt, gibt es mehrere Möglichkeiten einer Betäubung vor der Durchführung des Bauchnabelpiercings. Allerdings raten wir Euch aus mehreren Gründen davon ab.

Es besteht die Möglichkeit einer Regionalanästhesie, die allerdings nur von einem Arzt durchgeführt werden darf. Bei dieser Betäubungsart wird anhand einer Spritze das Betäubungsmittel in die zu betäubende Stelle gespritzt. Nach kurzer Zeit ist die Stelle betäubt und das Bauchnabelpiercing kann durchgestochen werden. Allerdings gibt es bei dieser Art der Betäubung auch eine Menge Risiken die auftreten können. Bei einer Überdosierung oder Unverträglichkeit können verschiedene Nebenwirkungen auftauchen wie z.B. Übelkeit, Kopfschmerzen oder Juckreiz.

Zudem kommt es häufig beim Einspritzen der Flüssigkeit zu Schwellungen, wodurch es beim Stechen passieren könnte, das sich das Piercing verschiebt. Dabei kann es vorkommen das nach Abklingen der Schwellung das Bauchnabelpiercing nicht mehr Ordnungsgemäß an der richtigen Stelle sitzt. Hinzu kommt, das bei nachlassen der Betäubung die Stelle häufig noch schmerzt.

Eine weitere Möglichkeit die Stelle zumindest etwas zu betäuben ist die Oberflächenanästhesie. Bei dieser Methode wird anhand einer Salbe oder eines Sprays ein betäubender Wirkstoff aufgetragen. Dieses sollte mindestens eine Stunde vor dem Stechen des Bauchnabelpiercing aufgebracht werden. Dabei wird nur die Oberfläche betäubt und dringt nicht in alle unteren Gewebeschichten vor. Da die Piercingnadel aber genau durch diese Gewebeschichten muss werden die Schmerzen beim durchstechen des Bauchnabelpiercings nicht gemindert. Aus dieser Sicht macht diese Art der Betäubung nicht wirklich viel Sinn, sondern dient eher lediglich zur Beruhigung vor den auftretenden Schmerzen.

Was muss ich während der Heilphase beachten?

Die Wunde die beim Bauchnabelpiercing entsteht heilt in der Regel schlechter ab als es an anderen Körperstellen der Fall ist. Das liegt daran, dass die Haut an dieser Stelle vielen Reizen ausgesetzt und höher beansprucht wird. Außerdem entsteht durch Kleidung regelmäßig Reibung, wodurch die Wunde zusätzlichen Belastungen ausgesetzt wird. Eine genaue Angabe über die Heilzeit beim Bauchnabelpiercing kann deshalb nicht genannt werden. Unter normalen Umständen sollte die Piercingwunde frühestens nach 4 Wochen und spätestens nach 6 Monaten komplett verheilt sein. Es kann aber unter ganz schlechten Gegebenheiten auch bis zu einem Jahr dauern bis das Bauchnabelpiercing komplett abgeheilt ist. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen solltet Ihr unbedingt einige Pflegehinweise beachten.

Was muss ich bei der Pflege beachten?

Wie schon vorher erwähnt ist es sehr wichtig die Pflege nach dem Stechen des Bauchnabelpiercing regelmäßig durchzuführen. Nachdem Euch von eurem Piercer das Piercing gestochen wurde, deckt er die Wunde mit einem sterilem Verband oder Pflaster ab. Um die Heilung zu beschleunigen braucht die Wunde des Bauchnabelpiercings jetzt viel Ruhe und muss 2-3 mal täglich mit einem Desinfektionsspray steril gehalten werden. Dabei müsst Ihr den Bauchnabelpiercing Stecker regelmäßig im Stichkanal hoch und runter bewegen.

Durch eine schlechte Pflege können sich Schmutz, Bakterien und Keime bilden die den Heilungsprozess stören. Um dieses Risiko Möglichst gering zu halten, ist es besonders wichtig neben dem Desinfizieren den Bauchnabelpiercing Schmuck regelmäßig mit klarem Wasser abzuspülen. Bei Vernachlässigung der Pflege kann es zu Entzündungen kommen die unangenehme Schmerzen verursachen können. Deshalb solltest Du Dir unbedingt die Zeit nehmen das Bauchnabelpiercing regelmäßig zu reinigen.

Das Erstpiercing sollte solange nicht vom Stichkanal entfernt werden bis das Bauchnabelpiercing vollständig verheilt ist. Ihr solltet möglichst keine enge Kleidung tragen die an dem Bauchnabel scheuern könnte. Während der Heilzeit würden wir euch auch empfehlen darauf zu verzichten ins Schwimmbad oder ins Solarium zu gehen. Auch intensiver Sport könnte die Heilung der Wunde negativ beeinflussen. Sobald das Piercing vollständig verheilt ist, könnt Ihr einen neuen Bauchnabelpiercing einsetzen. Die Gefahr einer Entzündung ist nach Ausheilung relativ gering, aber wir empfehlen Euch neben der normalen Körperhygiene den Piercingschmuck trotzdem regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

Welche Komplikationen können beim Bauchnabelpiercing auftreten?

Wenn es bei der Wundheilung zu Problemen kommt und sich die Stelle entzündet oder anfängt zu eitern, solltet Ihr unverzüglich euren Piercer oder Arzt aufsuchen. Wenn eine Entzündung nicht sofort behandelt wird, kann diese sich weiter ausbreiten. Da Entzündungen und Schwellungen meistens durch Schmutz, Bakterien und Keime ausgelöst werden ist es wichtig, dass Ihr euch vor dem Reinigen des Bauchnabelpiercings auch die Hände gründlich desinfiziert.

Solltet Ihr den Bauchnabelpiercing Schmuck während der Heilphase entfernen, kann es passieren, dass der Stichkanal verklebt und wieder zuwächst. Danach könnt Ihr kein Piercingschmuck mehr einsetzen und es kann am Stichkanal Eingang und Ausgang eine kleine Narbe entstehen. Wenn der Stichkanal des Bauchnabelpiercings komplett verheilt ist, wächst dieser in der Regel nicht mehr zu. Wenn aber länger kein Stecker getragen wird, kann es nach einigen Jahren passieren, dass der Stichkanal wieder zuwächst.

Welcher Bauchnabelpiercing Schmuck kann eingesetzt werden?

Bevor Ihr euch für einen bestimmten Bauchnabelpiercing Stecker entscheidet, solltet Ihr mögliche Unverträglichkeiten oder Allergien z.B. gegen Nickel ausschließen. Sollte es trotzdem zu Reizungen oder Rötungen der Haut kommen, empfehlen wir Euch einen Piercingstab aus PTFE (Bioplastik) zu verwenden. Dieses ist nicht nur sehr leicht und flexibel, sondern auch besonders hautverträglich.

Das Bauchnabelpiercing gibt es in unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien. (925 Silber, versilbert, Gold, vergoldet, Titan, Bioplast, Acryl, und Chirurgenstahl) Die Standard-Ausführung ist der so genannte "Curved Barbell" auch Banane genannt. Der Curved Barbell ist besonders für den Erstgebrauch geeignet und zeichnet sich durch zwei aufschraubbare Kugeln aus, die in der Regel einen unterschiedlichen Durchmesser haben.

Der "Ball Closure Ring" (geschlossener Ring) ist ein Ring, der durch eine Kugel geöffnet bzw. geschlossen wird. Diesen Ball Closure Ring gibt es mit verschiedenen Kugeln und in verschiedenen Größen. Dieser besondere Bauchnabelpiercing Schmuck wird oft in andern Bereichen als Erstpiercing verwendet, sollte aber im Bauchnabelbereich eher von erfahrenen Piercingträgern verwendet werden, da hier die Infektionsgefahr größer ist.

Hier eine Aufzählung der Bauchnabelpiercing Schmuck Artikel aus unserem Piercing Shop:

  • -Tiermotiven (z.B. Schmetterling, Frosch oder Skorpion)

  • -Herzen (z.B. mit Anhänger oder Zirkonia Kristall Verzierungen)

  • -Blumen und Rosen (z.B. mit funkelnden Schmucksteinchen)

  • -Reverse ( werden umgekehrt getragen)

  • -Zirkonia Anhänger ( mit ausgefallenen Zirkoniaanhängern)

  • -Gothic und Fantasy ( z.B. mit Totenköpfen und Kreuzen)

  • -Schwangerschaft Piercings ( mit langen flexiblen Stäben aus PTFE)

  • -Tribals (mit Tribalmotiven)

  • -Luxus und Gold Style (Bauchnabelpiercings aus echtem Gold)

  • -Motive Kugeln (mit lustigen Motivekugeln)

Diese und weitere Bauchnabelpiercings könnt Ihr in unserem Modeschmuck Online Shop kaufen.

 

In unserer Pressemeldung auf firmenpresse.de könnt Ihr noch weitere Interesante Infos über das Bauchnabelpiercing lesen!

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